Rupert Graf Strachwitz

Maecenata Stiftung

Vorstand

Rupert Graf Strachwitz, Dr. phil., geb. 30. April 1947 in Luzern/Schweiz. Studium Politische Wissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte: Colgate University (USA), Universität München. Seit 1997 Direktor, Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft, Berlin; seit 2010 Vorstand, Maecenata Stiftung, München. 1984-1985 Vizepräsident des Deutschen Caritasverbandes (e.a.); 1999-2002 Mitglied der Enquete Kommission des Deutschen Bundestages ‚Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements’; 1993-2011 Mitglied des Rates von Europa Nostra, Den Haag; 1999-2007 (e.a.) Mitglied des Stiftungsrates der Fondazione Cariplo, Mailand; seit 2012 2. Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft, Berlin. Ca. 500 Publikationen.

 

 

Wohin mit der Zivilgesellschaft?

Die Zivilgesellschaft hat in den letzten 20 Jahren stark an Bedeutung und Kohärenz gewonnen. Sie ist nicht nur mit Dienstleistungen, sondern auch als Themenanwalt, Wächter, Mittler sowie in der Selbsthilfe, in der Gemeinschaftsbildung und in der politischen Mitgestaltung unterwegs mit zahllosen kleinen und einigen großen Akteuren. Sie ist politischer geworden und hat einen wachsenden informellen Subsektor hinzugewonnen.

Sie ist keineswegs immer „gut“, aber sie ist aus unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist sie bedroht – von ungerechtfertigten Vorwürfen und vor allem von Machtinteressen staatlicher und wirtschaftlicher Akteure. In einigen Ländern wird die Zivilgesellschaft richtiggehend bedrängt – durch einschränkende gesetzliche Rahmenbedingungen und andere Maßnahmen.

Rupert Graf Strachwitz geht den Fragen nach, was im Bewusstsein der Allgemeinheit geschehen muss, damit die Zivilgesellschaft ihre Position behaupten kann? Was die Zivilgesellschaft selbst leisten muss, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern? Und welche Aufgaben die Gesellschaft künftig der Zivilgesellschaft übertragen sollte?

Thema: #Innovation #Überblick
Art: Keynote